THEATOUR spielte:
Leonce und Lena
von Georg Büchner
im Oktober 2001 in der Veranstaltungshalle des Möbelhauses biller in Eching bei Landshut
THEATOUR gewährte mit dem abgrundtief verrückten Lustspiel Leonce und Lena "eine ganz eigene Unterhaltung", denn das Vorhaben stellte auf 600 qm Bühnenfläche mit Licht- und Toneffekten ein "Spektakel" für Augen und Ohren dar, in welchem das Publikum mit einbezogen wurde. Das Publikum saß nicht in einem "klassischen" Theaterhaus mit Kastenbühne, es saß mitten im Geschehen und ließ sich verzaubern. Die Inszenierung verband Sprechtheater, Gesang und Tanz.
Das im Frühjahr 1836 in Straßburg entstandene und durch ein Preisausschreiben des Cotta-Verlages angeregte nur allzu bekannte Lustspiel des sehr jung verstorbenen Georg Büchner ist in jedem Fall eine Herausforderung. Büchner möchte mit seinem Lustspiel an dem Preisausschreiben des Verlags teilnehmen. Er überschreitet die Frist jedoch um zwei Tage, der Verlag schickt das Manuskript ungeöffnet zurück. Anderthalb Jahrhunderte später wird dieses Stück immer noch gespielt. Das Stück lebt vom lyrischen Übergewicht der Worte über die Handlung. Die zu schaffende Atmosphäre ist ausschlaggebend. Daher kam der Musik in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu.